Kritisch war ihr erster Blick. Zeugt er von einem Missgeschick? Die Bluse weià wie die Unschuld, die hat sie sich selbst genäht mit viel Geduld. Auch ihr Gßrtel ist gefertigt aus eigener Hand. Gut gekleidet kam sie in das neue Land. Doch irgendwas schien ihr nicht zu behagen. Will sie es tatsächlich keinem sagen? Wo bleibt dann das erhellende Licht, das Glßck, die Wonne worauf sie ist erpicht? Muss sie darauf länger warten? Sollte sie was anderes starten? Vielleicht wenn sie morgen verlässt das Haus, ist alles besser und sieht ganz anders aus. Aus Lebenserfahrungen gestählt, ist das Einzige, was am Ende zählt.
(Dieses wie auch alle anderen Kommentierungen in Gedichtform reimen sich nur in meiner Sprache - vielleicht gefallen sie dir trotzdem ein bisschen. Nachfolgend noch das Bild mit dem Gedicht als Prompt.)