Der faulige Geruch von Moder, er ist richtig ekelig, oder? Der Schimmel wohnt dem Raum inne, er raubt dir den Atem und die Sinne. Alles gammelt, einstiger Glanz versiegt. Gut beraten ist der, der hier die Kurve kriegt. Ohne Alternative ist es aber schlecht. So leben zu müssen ist gar ungerecht. Die guten Zeiten sind Geschichte. Erinnerungen daran wie Gedichte. Bilder an der Wand von solchen mit uns verwandt, die lange von uns gegangen sind und uns unbekannt. Draußen wild das Laub im tosenden Herbstwind weht. Der Bewohner des Raums vor einem Scherbenhaufen steht. Trübsal blasen hilft hier jedoch nicht, lege dich hin und schalte aus das Licht. Denke morgen über alles gründlich nach,
wenn du hast geruht und bist wieder wach. Allen quälenden Kummer, alle deine großen Sorgen, entledige dich ihrer und plane dein persönliches morgen. Nimm dein Herz in beide Hände, dein Leben ist noch nicht zu Ende. Friede sei ewig mit dir und deinem Haus! Das Gedicht ohne weitere Worte, es ist aus.